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Tatort Franken: Der Kupferstecher Abraham Wolfgang Küffner und der falsche Dürer

30. September - Januar 2017

 

               http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/zwischen-spessart-und-                        karwendel/duerer-selbstbildnis-neue-erkenntnisse-100.html

Der 1760 in Betzenstein geborene hoch begabte Sohn eines Baders studierte nach einer Kaufmannslehre zunächst an der Universität Altdorf, wo er alsbald auch eine Anstellung als Zeichenlehrer bekam. Als erfolgreicher Porträtmaler zählte er zahlreiche Patrizierfamilien zu seinen Kunden. Nach dem Wechsel an die Universität Erlangen kam er mit der Technik des Kupferstichs in Berührung. Schon 1778 schreibt sein Lehrer über ihn im „Teutschen Künstlerlexikon“, „dass er einer der ersten Künstler in diesem Fache wurde“. Mit seinen Stichen illustrierte er u. a. die Originalausgabe der Oper Zauberflöte.

 

Schon bald eröffnete er eine Kunsthandlung und verlegte ein monatlich erscheinendes Kunstmagazin. Als Händler stand er auch mit Goethe in Kontakt, dem er mehrfach in Briefen Gemälde anderer Künstler zum Kauf anbot.

 

Als 1801 die Franzosen während der Besetzung Nürnbergs Kunstschätze für den Louvre beschlagnahmten, war Küffner am Austausch eines Dürer Portraits gegen eine Kopie beteiligt. Jahrelang galt er deshalb als Urheber dieser Kopie. Erst neuere Forschungen widerlegten dies. Hingegen war Küffner als Agent und Kunstsachverständiger maßgeblich am Verkauf des Originals an die damalige kurfürstliche Galerie in München, die heutigen Staatsgemäldesammlungen, beteiligt.

 

Die Ausstellung stellt nicht nur den herausragenden Künstler und die Entstehung eines Kupferstiches vor. Sie beleuchtet auch den aktuellen Erkenntnisstand um den „Kunstkrimi“ und die Beteiligung Abraham Wolfgang Küffners. Besucher erfahren so auch, mit welchen kriminalistischen Methoden heute Untersuchungen an Kunstwerken durchgeführt werden.


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